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Zwei Personen sitzen auf Holzbank mit Blick auf grüne Hügel und Flusstal mit Stadt. Sonniger Tag mit blauem Himmel und üppiger Vegetation.

Aktiv unterwegs im Rheintal

Sophie und Ricarda waren auf dem Rhein unterwegs und haben unser neues Hybrid-Produkt aus Rad & Schiff und Wandern & Schiff selbst ausprobiert. Zwischen Koblenz und Mainz wechselten sie tageweise zwischen Wanderschuhen und Fahrrad, entdeckten schattige Waldwege, Weinberge, Burgen und kleine Orte am Rhein. Zurück an Bord der MS OLYMPIA blieb immer wieder Zeit, die Eindrücke des Tages in Ruhe ausklingen zu lassen.
Ankommen in Koblenz

Am Anreisetag kamen wir mittags in Koblenz an. Da es bereits sehr warm war, machten wir uns zunächst kurz frisch, bevor wir noch einmal in die Stadt gingen.

Anschließend fuhren wir hinauf zur Festung Ehrenbreitstein. Von dort oben hatten wir einen sensationellen Blick über Koblenz, den Rhein und die Mosel. Auch die MS OLYMPIA konnten wir bereits sehen, die unten am Fluss auf uns wartete.

Am Abend gab es dann das erste Abendessen an Bord, das wirklich sehr lecker war und den Tag gut abgeschlossen hat. So begann die Reise für uns ganz entspannt mit einem ersten Eindruck von Koblenz und der MS OLYMPIA.

Luftaufnahme von Koblenz mit dem Zusammenfluss zweier Flüsse, Kreuzfahrtschiffen am Ufer und der Stadt im Hintergrund.

Von Koblenz Richtung Boppard

Am zweiten Reisetag starteten wir um 9:00 Uhr in Koblenz direkt vom Schiff. Nach dem Wechsel auf die andere Rheinseite führte die Route zunächst durch das schattige Bienhorntal, ein ehemaliges Weinanbaugebiet, in dem noch alte Mauern und Trassen zu erkennen waren.

Anschließend ging es durch den Wald spürbar bergauf. Eine kurze Pause legten wir am „Friedheim-Blick“ ein, bevor der Weg steil bergab über Schiefersteine weiter in Richtung Ruppertsklamm führte. Hier war gutes Schuhwerk auf jeden Fall wichtig, da der Abstieg stellenweise etwas anspruchsvoller war.

Nach einer Pause in Lahnstein und einem Stopp im Biergarten mit Blick auf Burg Lahneck nutzten wir eine der Alternativoptionen und fuhren mit der Bahn weiter nach Boppard. Dort wartete die MS OLYMPIA bereits auf uns. Den Tag ließen wir mit Abendessen und einem Sundowner auf dem Sonnendeck ausklingen.

Person sitzt auf Holzbank am Aussichtspunkt Friedland Blick mit Blick auf ein Tal mit Stadt und Fluss, umgeben von bewaldeten Hügeln.

Von St. Goar nach Oberwesel

Nach dem Frühstück ging es mit der Bahn von Boppard nach St. Goar. Dort startete für uns die kürzere Wandervariante des Tages.

Gleich zu Beginn führte der Weg hinauf auf den Wackenberg. Der Anstieg war gut machbar und wurde mit einem schönen Blick zurück auf St. Goar belohnt. Danach ging es weiter über den RheinBurgenWeg in Richtung Oberwesel.

Gegen Mittag machten wir einen Stopp in einem netten Weincafé mit Blick auf den Loreley-Felsen. In der Sonne genossen wir einen Riesling und holten uns vor dem Weitergehen noch ein Eis für die ersten Meter.

Anschließend führte der Weg an den Weinbergen entlang, deren Wein wir kurz zuvor probiert hatten. Unterwegs gab es immer wieder weite Ausblicke auf die Landschaft und den Rhein hinweg, bis wir schließlich die MS OLYMPIA entdeckten, die in Oberwesel bereits auf uns wartete.

Mit rund 9,5 Kilometern war die Etappe deutlich kürzer als am Vortag, aber trotzdem abwechslungsreich und sehr schön zu laufen.

Luftaufnahme der Loreley-Felsformation und Rheinschleife mit Frachtschiff, Bahnlinie und bewaldeten Hängen unter blauem Himmel.

Burgen über Burgen

Am dritten Tag entschieden wir uns für die Radtour. Nach dem Frühstück starteten wir in Oberwesel und folgten dem Rheinradweg in Richtung Rüdesheim.

Schon kurz nach dem Start zeigte sich, wie abwechslungsreich die Strecke ist. Mit der Burg Pfalzgrafenstein sahen wir die erste Burg des Tages, besonders schön gelegen auf einer kleinen Insel mitten im Rhein. Weiter ging es vorbei an Bacharach mit der hoch gelegenen Burg Stahleck und der Burgruine Fürstenberg.

Da die Route lange direkt am Rhein entlangführt, gibt es immer wieder Stellen, an denen man kurz ans Wasser gehen kann. An einer kleinen Landzunge machten wir einen Stopp, und genau in diesem Moment begegnete uns die MS OLYMPIA auf dem Fluss.

Weiter ging es bis Trechtingshausen, wo wir an einem kleinen Badestrand eine Pause einlegten. In der Nähe liegt auch die Burg Reichenstein. Insgesamt merkt man auf dieser Etappe sehr deutlich, wie viele Burgen, Ruinen und Felsen die Region prägen.

Schließlich führte uns die Radtour nach Rüdesheim. Dort ließen wir den Abend nach dem Essen in einem kleinen Weingarten direkt am Rhein ausklingen.

Rotes Fahrrad auf Steinmauer mit Blick auf den Rhein und die Burg Pfalzgrafenstein auf einer Insel. Weinberge und Hügel im Hintergrund.

Von Rüdesheim nach Mainz

Nach dem Frühstück starteten wir in Rüdesheim zu unserer nächsten Radtour. Die Strecke führte wieder am Rhein entlang und unterwegs gab es erneut viel zu sehen – unter anderem Weinorte, alte Gebäude und immer wieder schöne Blicke auf den Fluss.

Ein längerer Abschnitt führte uns weiter Richtung Wiesbaden-Biebrich. Dort kamen wir am Schloss Biebrich vorbei, das direkt am Rheinufer liegt. Anschließend ging es weiter in Richtung Mainz-Kastel und über die Theodor-Heuss-Brücke nach Mainz. Da unser Schiff dort ganz in der Nähe lag, konnten wir gegen Mittag kurz an Bord gehen.

Am Nachmittag nahmen wir an einem Stadtrundgang mit Weinverkostung teil. In einer kleinen Gruppe ging es mit einem Bollerwagen durch Mainz, dabei lernten wir verschiedene regionale Weine kennen und bekamen gleichzeitig einen Eindruck von der Stadt.

Danach blieb noch etwas Zeit, Mainz auf eigene Faust zu erkunden, bevor es zurück an Bord zum Abendessen ging.

Rotes E-Bike auf Rasen vor dem barocken Schloss Biebrich mit seiner markanten rosa Fassade und prächtiger Architektur unter blauem Himmel.

Wandern und Schifffahrt nach Worms

Am nächsten Tag entschieden wir uns wieder für die Wandervariante. Die Etappe führte von Mainz nach Bodenheim und verlief auf dem RheinTerrassenWeg.

Zunächst ging es durch Mainz und am Rhein entlang. Danach wurde die Umgebung ruhiger: Vorbei am ehemaligen Kalksteinbruch von Weisenau führte der Weg weiter Richtung Laubenheim. Dort hatten wir in den Weinbergen einen schönen Ausblick und konnten in der Ferne sogar die Skyline von Frankfurt erkennen.

In Bodenheim entdeckten wir bei einem einheimischen Weingut einen Weinautomaten und legten eine kleine Pause ein. Anschließend fuhren wir mit der Bahn nach Nierstein, wo wir die MS OLYMPIA beim Einfahren beobachten konnten.

Am frühen Nachmittag ging es mit dem Schiff weiter nach Worms. Da es sehr sonnig war, verlegten wir Kaffee und Kuchen in den Salon. Nach dem Abendessen an Bord gingen wir noch einmal auf eigene Faust in die Stadt. Sehenswert sind dort zum Beispiel der Dom und das Martin-Luther-Denkmal.

Wanderer mit Rucksack steht bei Holzkreuz in Bodenheim und blickt auf Weinberge und Tallandschaft unter blauem Himmel.

Mit dem Rad von Worms nach Nierstein

An diesem Tag entschieden wir uns noch einmal für die Radtour. Am Morgen starteten wir in Worms und fuhren in Richtung Nierstein. Zu Beginn der Strecke begleitete uns die MS OLYMPIA eine Zeit lang auf dem Rhein, während wir überwiegend am Wasser entlangradelten.

Eine Pause legten wir am Badesee Eich ein. Der See hat eine große Strandfläche und eignet sich gut für einen kurzen Stopp. Wer möchte, kann dort auch eine Kleinigkeit essen, bevor es weitergeht.

Anschließend führte die Route über gut ausgebaute Fahrradwege weiter Richtung Nierstein. Wir waren früher dort als gedacht und konnten beobachten, wie die MS OLYMPIA langsam einfuhr und festmachte.

Nach einer kurzen Pause entschieden wir uns spontan, mit der S-Bahn noch einmal nach Mainz zu fahren. Die Stadt hatte uns gut gefallen und die Verbindung war unkompliziert. Später fuhren wir zurück nach Nierstein und gingen wieder an Bord.

Während das Schiff weiter nach Mainz fuhr, nahmen wir unser 5-Gang-Gala-Abendessen ein. Die vorbeiziehende Landschaft machte den Abend noch einmal besonders. In Mainz angekommen, ließen wir die Reise bei einem Sundowner auf dem Sonnendeck ausklingen.

Radfahrer mit rotem Fahrrad und Helm betrachtet Sandstrand am Badesee Eich. Bäume rahmen die Szene, blaues Wasser und grüne Vegetation im Hintergrund.

Abreise aus Mainz

Am nächsten Morgen hieß es nach dem Frühstück Abschied nehmen. Die MS OLYMPIA lag in Mainz, wo die Ausschiffung bis 9:00 Uhr vorgesehen war.

Nach einer Woche mit Wanderungen, Radtouren und vielen Eindrücken ging es für uns zurück nach Hause. Besonders spannend war für uns, beide Reisearten innerhalb einer Tour kennenzulernen. Gerade der Wechsel zwischen aktiven Etappen an Land und den ruhigen Momenten an Bord hat die Reise sehr abwechslungsreich gemacht.

Für uns war es eine gute Gelegenheit, das neue Hybrid-Konzept aus Rad & Schiff und Wandern & Schiff selbst zu erleben und unterwegs direkt Eindrücke für Bilder, Videos und diesen Reisebericht zu sammeln.

Zwei Frauen sitzen in offenem Van mit Fahrrädern, Koffern und Taschen bereit zur Abreise. Fahrräder sind im Fahrzeug gesichert.

Unser Fazit

Die Reise hat uns gezeigt, wie gut sich Radfahren, Wandern und das Leben an Bord miteinander verbinden lassen. Besonders schön war der Wechsel zwischen aktiven Stunden an Land und den ruhigen Momenten auf dem Schiff.

Wir hätten vorher nicht gedacht, wie vielseitig der Rhein auf dieser Strecke ist. Burgen, Weinberge, kleine Orte, Felsen, Strände und immer wieder neue Ausblicke wechseln sich ständig ab.

Für uns war es spannend, das erste Hybrid-Produkt aus Rad & Schiff und Wandern & Schiff selbst kennenzulernen. Die Möglichkeit, tageweise zwischen beiden Varianten zu wechseln, bringt viel Abwechslung in die Reise und lässt trotzdem genug Raum, die Orte unterwegs in Ruhe zu entdecken.

Am Ende nehmen wir viele Eindrücke mit: atemberaubende Blicke auf den Rhein, Burgen, Weinberge, kleine Pausen unterwegs und natürlich viele Bilder und Videos von unterwegs. Eine aktive, abwechslungsreiche Reise mit genug Zeit zum Genießen.

P.S. Ab 2027 fährt die MS SWITZLERLAND diese Tour. 

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